Das Rennen fand am 14. und 15. Mai 1977 statt. Rennleiter war wieder Helmut Kracht, als Streckensprecher fungierte Josef Jehnen. Bei allen Seifenkistenrennen muss auch sichergestellt sein, dass schnell eine medizinische Versorgung verfügbar ist. Diesmal waren Dr. Loogen, Hausarzt aus Ahrhütte, und das Rote Kreuz aus Wesseling vor Ort.
Die Zahl der für ein solches Rennen benötigten Helfer ist übrigens beeindruckend. Damals hatte man neben den oben erwähnten Funktionen noch zahlreiche Männer und Frauen im Einsatz, zum Beispiel als Streckenposten, an den Telefonen an Start und Ziel, an den Schikanen, als Schreiber (Computer gab es beim damaligen SKR noch nicht), für den Thekendienst, zur Erhebung der damals noch üblichen Eintrittsgelder etc. Der normale Zuschauer macht sich kaum Gedanken darüber, welche Organisation hinter einem solchen Rennen steckt.
Bei den Fahrzeugmodellen gab es wieder einige Attraktionen, so zum Beispiel ein Tyrell-Ford mit sechs Rädern. Diese Bauart sollte sich allerdings ebenso wenig zu einem Erfolgsmodell entwickeln, wie die Seifenkiste, die fast wie ein Formel-1-Wagen aussah. Schön ist halt nicht immer schnell aber schließlich hat nicht jeder den Anspruch und das Ziel, auf dem Siegertreppchen zu landen. Solche außergewöhnlichen Kisten sind oft das Salz in der Suppe des Ahrdorfer Seifenkistenrennens.

