Der Samstag gehört traditionell den jungen und ganz jungen Rennfahrern. Mit 27 Teilnehmern hatten sich soviele Fahrerinnen und Fahrer wie noch nie zuvor gemeldet. Das lässt darauf hoffen, dass das SKR eine Zukunft hat, denn die Erfahrung zeigt, dass die Fahrer, die früh mit Seifenkistenrennen angefangen haben, auch später nicht mehr davon lassen können und sich für das SKR engagieren.
Ein Fahrer fehlte allerdings: Tim Schlecht - Bruder von Philipp Schlecht - hatte in diesem Jahr großes Pech.... nur wenige Tage vor dem Seifenkistenrennen hatte Tim einen Unfall und konnte deshalb nicht mitfahren. Seine Eltern, Verwandte, Freunde und die Organisatoren des SKR haben jedoch dafür gesorgt, dass das Leiden ein wenig gemildert wurde. Tim hat eine Medaille bekommen, hatte einen Ehrenplatz in der Sprecherkabine (mit eigenem Transparent)... und sein Vater Dietmar hat ihm eine Rennliege gebaut: eine handelsübliche Sonnenliege - allerdings leicht verändert.... wie es sich für eine Rennliege gehört, waren 4 Räder angebracht und sogar ein Heckspoiler. Das war zwar nicht ganz so schön wie das Mitfahren.... aber Tim hat’s gut verkraftet und freute sich schon auf das Rennen im nächsten Jahr.
Erstmals in der Geschichte des SKR spielte Petrus nicht mit. Häufig war der Himmel bewölkt, es herrschten Temperaturen wie im Februar und zweimal musste das Rennen gar wegen Regens unterbrochen werden. Dadurch geriet der Zeitplan etwas durcheinander und so fand Siegerehrung erst gegen 20.00 Uhr statt.
Der Stimmung bei Fahrern und Zuschauern tat dies jedoch keinen Abbruch. Man muss halt das Beste daraus machen.
